Warum ich diesen Weg jetzt gehe

Warum ich diesen Weg jetzt gehe.

Ich glaube wir müssen uns gar nicht all zu lange darüber unterhalten, wie besonders die letzten Monate für uns alle waren. 

Phasenweise extrem belastend. Phasenweise aber auch irgendwie wohltuend.

Wohltuend weil der Faktor Zeit plötzlich einen ganz neuen Stellenwert bekommen hat.

Auf einmal ist da nämlich diese Zeit. 

Viel Zeit sogar.

Zeit für die Dinge, die sonst zu kurz kommen und im normalen Alltagstrubel des öfteren mal auf der Strecke bleiben.

Das paradoxe daran: Es sind eigentlich so wichtige Dinge.

Sei es der regelmäßige Sport, Spaziergänge mit guten Freunden (die gefühlt einfach jeder von uns gemacht hat), das wirklich konsequente Lesen eines Buches oder sich mal dem Instrument widmen, das schon so lange in der Wohnung steht und eigentlich seit Jahren nur dem reinem Decko-Zweck dient.

Diese Zeit die man auf einmal für all diese Dinge hatte und vielleicht sogar einige von euch noch immer haben, waren für mich einer der wenigen positiven Nebeneffekte der Pandemie.

Dann gibt es diejenigen, die anfangen in der Zeit, in der alles still steht, nachzudenken. 

Ich meine mal so richtig nachzudenken. In der Tiefe. Und dazu zähle ich mich.

Sich Fragen zu stellen.

Fragen wie:

Wo will ich eigentlich mal hin?

Wie sieht mein Leben in fünf Jahren aus?

Bin ich zufrieden? 

War es das schon?

Ich habe beobachtet, dass gerade die Menschen rund um meine Generation, sprich im Alter von 25-35 Jahren, ab einem gewissen Zeitpunkt nicht mehr daran vorbei kommen, sich diese Fragen zu stellen. Und das ist auch gut so. Ich halte das für essenziell. 

Ich hatte auf all diese Fragen eine sehr positive Antwort. 

Bis auf eine. Die berufliche.

Das soll nicht heißen, dass ich bei meiner Arbeit komplett unglücklich war, aber irgendwie hatte ich das Gefühl, dass ich auf der Stelle trete. Keine persönliche Entwicklung mehr verspüre und ich sehr viel Energie in Menschen investiere, denen ich nur auf beruflicher Ebene begegne.

Warum nicht einfach mal diese Energie in mich selbst investieren? 

Ich wusste natürlich nicht direkt wie und wo, aber ich wollte irgendwas anpacken.

Dann hab ich einfach angefangen.

Damit angefangen, mir mal gezielt darüber Gedanken zu machen: Okay was macht mich aus?

Was macht mir Spaß? Wo liegen meine Stärken und wo auch meine Schwächen?

Diese Gedanken haben mich über mehrere Monate begleitet. 

Am Ende war es dann aber doch einfach. 

Sport, ein gesunder Lifestyle, Persönlichkeitsentwicklung.

Das sind alles Themen, die mich mein leben lang begleitet haben, die ich gelernt habe und die mir unendlich viel Spaß machen.

Ich dachte mir, ich will in diese Richtung gehen. Mein eigenes Ding machen. Habe angefangen zu schreiben, Bilder zu machen, einfach kreativ zu werden.

Ich kann euch sagen, es ist eine andere Art von Arbeit, wenn du damit beginnst an deinem ersten „eigenem Projekt“ zu arbeiten. Du entwickelst Ideen, brennst richtig und bist gerade zum Beginn total euphorisch. Vielleicht kennt ja der ein oder andere von euch dieses Gefühl.

Selbstverständlich sollte man sich bewusst sein, dass es auch künftig andere Tage geben wird. Harte Tage. 

Das gehört zum Thema Selbständigkeit dazu. Das ist ein großer Step.

Aber auf einmal war da der Mut es einfach zutun. Einfach loslegen. Raus aus der Comfort-Zone.

Abschließend möchte ich euch in meinem ersten Blog etwas mit auf dem Weg geben.

Wenn du einen Traum hast, eine Idee, etwas, was schon lange in deinem Kopf ist, dann versuch es. Gerade wenn du merkst, dass du eine Veränderung brauchst. 

Warte nicht auf den perfekten Moment. Er wird nicht kommen. Oftmals ist es so wichtig einfach zu starten, einfach mal ein Risiko einzugehen. Und wenn du alles gibst und an dich glaubst, wird es auch am Ende gut gehen.

Klingt gerade nach unendlich vielen Floskeln, ist aber tatsächlich so.

Ich bin gespannt wie es bei mir in ein paar Jahren aussehen wird.

Aber eins kann ich sagen: Ich bin Ready! Ready für etwas neues!

Danke, dass du dir die Zeit fürs Lesen genommen hast.

Das weiß ich sehr zu schätzen.